Female Creators: Fotografin Julia

Female Creators Week by Projekt Stil

Auch nach unserer Female Creators Week stellen wir euch auf unserem Blog weiter tolle Powerfrauen vor, die mutig waren, mal was riskiert haben und mit dem was sie sich aufgebaut haben verdammt glücklich sind. Heute im Interview: Fotografin Julia.

Julia Stiller @ Female Creators Week by Projekt Stil
Name
: Julia Stiller
Beruf: Selbstständig als Fotografin und Kalligrafin | Anstellung: Marketing
Lieblingsort: in der Nähe von Menschen, die ich gerne habe
Lieblingsessen: Frühstück, am liebsten was mit Müsli oder Porridge :D 
Lieblingsbuch: aktuell: „starkes weiches Herz“ von Madeleine Alizadeh
Motto: Aktuell aus dem Buch von Madeleine Alizadeh: "Liebe, oder lass es“
Deine Persönliche Powerfrauen: Meine Mama, Aenne Burda, Louisa Dellert, Tanja Cappell
Dein perfekter Sonntag: Von glitzernden Sonnenstrahlen geweckt werden, selbst gemachtes Müsli und Kaffee im kuschligen Bett genießen, im Schlafanzug bis mittags bleiben, rote Wangen vom Waldspaziergang haben, ausgiebiges Telefonat mit einem lieben Menschen führen, Kreativzeit ohne deadline haben, lesen, Zimtschnecke und Kakao schlemmen, Tatort mit Kuschelsocken, meinem Freund, Ingwertee und Schokolade schauen.

Julia Stiller @ Female Creators Week by Projekt Stil

Am Anfang sollte immer die Leidenschaft stehen

Wie kam es zur Gründung? 
Ich glaube, gründen ist ein Prozess. Du findest eine Sache, die dich erfüllt und glücklich macht. Dann beginnen Menschen um dich herum, dein Glück zu registrieren und die Ergebnisse und Dinge, die du in diesem Gefühl erschaffst, schätzen zu lernen. Am Anfang meiner Gründung (zuerst Fotografie, später die Kalligrafie) stand immer erst meine Auseinandersetzung mit der Sache selbst aus Neugier und Freude heraus, ohne den Gedanken, dass ich eines Tages damit Geld verdienen muss. Diese Unbeschwertheit war ein großes Plus. Dann folgten Anfragen für das, was ich tat und ich habe einfach mein Gewerbe angemeldet ohne zu lange zu überlegen. Natürlich muss nicht alles, was Spaß macht zu einem Geschäft werden, aber ich finde die Reihenfolge Leidenschaft und dann etwas daraus zu entwickeln stimmiger als die Reihenfolge etwas unbedingt entwickeln zu müssen.
Julia Stiller @ Female Creators Week by Projekt Stil
Welche Hürden musstest du auf deinem bisherigen Weg überwinden?
Ich denke, manche Hürden denken wir uns zunächst größer als sie tatsächlich sind. Aber so oder so: Es hilft nichts als darüber zu gehen und mit der Erfahrung zu wachsen. Mit der Zeit bekommt man etwas mehr Gelassenheit, aber die Herausforderungen hören nicht auf. Sie wachsen, so wie du wächst und was zählt ist die Perspektive darauf. Man ist nie „fertig“, es tut gut, die Fragen und den Prozess selbst mögen zu lernen, als darauf zu warten, ein bestimmten Zustand zu erreichen. Ich versuche Ängste durch Zuversicht und Vertrauen zu ersetzen, traue mich, andere um Hilfe zu fragen. Ganz konkret war für mich z.B. der Umzug von Braunschweig in den Süden Deutschlands eine Herausforderung. Es war alles neu, ich hatte kein Netzwerk und fühlte mich etwas orientierungslos. Heute bin ich super dankbar für diese Erfahrung und den Schubs aus der Komfortzone. Ich habe unglaublich tolle Menschen kennengelernt, habe gleichzeitig mich selbst besser kennengelernt, habe einen Job aufgegeben, der mich unglücklich gemacht hat und habe mich intensiv dem zugewandt, was mich wirklich glücklich macht. Das war nicht immer leicht, aber rückblickend unendlich wertvoll. Heute arbeite ich sowohl in Braunschweig als auch in Nürnberg.
Julia Stiller @ Female Creators Week by Projekt Stil

Die Herausforderungen wachsen mit einem

Was macht dich glücklich?
Mit Familie und Freunden entspannt Zeit verbringen, spazieren gehen (am liebsten mit Hund), kreativ sein mit meinen Händen, lesen und Kunst anschauen.
Woher holst du dir neue Inspiration?
Jenseits von pinterest und co. können Quelle für meine Inspiration sein: Alltagsmomente, ein Kunstwerk (Theater, Fotografie, ein Gedicht oder Kunst in einer Ausstellung), ein Buch, ein gutes Gespräch, Musik und Lyrics. Dabei ist das Gefühl/ die Stimmung, das es/er/sie in mir auslöst die Inspirationsquelle und es ist schön, wenn diese in die Arbeit überschwappt.
Was machst du gerne zum Abschalten?
Yoga, lesen, aquarellieren

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